Startseite
Schatullen
Bilderuhren
Intarsienbilder
Sternbilder
Portraits
Objekte
Lexikon
Geschichte
Kontakt
AGB
 
 
Kleines Lexikon von A bis Z
           
  Absperrfurnier  

Wird auf der Gegeseite aufgebracht, zum Schutz gegen das Verziehen; keine hochwertigen Furniere

   
           
  Deckfurnier  

sichtbare Furniere auf Spanplatten, Tischler-platten; Edelfurniere

   
           
  dekupieren  

Aussägen von Schweifungen, figürliches Aussägen

   
           
  Dekupiersäge  

Laubsäge

   
           
  Furnier  

Furnier ist ein dünnes Holzblatt von 0,1 bis 3 mm Dicke. Nach der Fertigungsart werden Messer-, Schäl- und Sägefurnier unterschieden. Nach der Verwendungsart werden Absperr-, Deck-, Gegen- und Unterfurnier unterschieden.

   
           
  Gegenfurnier  

Für Innen und Unterflächen; Wird auf der Gegen-seite aufgebracht, zum Schutz gegen das Ver-ziehen; keine hochwertigen Furniere

   
           
  Geaugt   Textur auf Schälschnitten (Tangentialfläche), die
durch den Anschnitt linsenförmiger Vertiefungen der Jahresringe als kleine runde oder ovale von Flächen nur wenigen Millimeter Durchmesser ent-stehen und wie Vogelaugen aussehen.
  Vogelaugenahorn
           
  Intarsia  

Intarsien (Mz.) sind Einlegearbeiten, bei denen andersfarbiges Holz oder andersgeartedes Material (Schildplatt, Perlmutter, Metall, Alabaster, Glas) in aus dem massiven Holz herausge-arbeitete Vertiefungen eingelegt wird. Eine andere Technik ist das Auflegen eines aus verschiedenfarbigem oder verschiedenartigen Materials auf den Holzkern (Marketerie).

   
           
  Kernholz  

Der vom Splintholz ringförmig umgebene und sich durch eine oft dunklere Färbung abhebende innere Teil des Stammes.

   
           
  Marketerie  

Einlegearbeit, bei der bildhafte Darstellungen oder Ornamente aus Furnierblättern oder anderem Material (Schildplatt, Metall, usw.) zu Mustern oder Bildern zusammengesetzt und als Ganzes auf eine Grundfläche aufgeleimt werden.

  Details zur Weintraube
           
  Maserfurnier  

Maser ist ein krankhaft krebsartiger Knollenwuchs an Stamm und Wurzel.

  Nussbaum Maser
           
  Maserung  

Zeichnung (Textur) des Holzes

   
           
  Messerfurnier  

Messerfurniere werden auf Messermaschinen hergestellt. Die Holzblöcke werden vorher gedämpft, um sie für die Weiterverarbeitung geschmeidig zu machen. Über den halbierten Holzblock bewegt sich horizontal das Messer
und hebt hobelartig das Furnier ab.

   
           
  Pommelé  

Der Begriff pommelé stammt aus Frankreich, und heißt geapfelt. Es bezeichnet ein Furnier mit weichgerandeten Flecken.

  Mahagoni Pommelé
           
  Pyramide  

Typische Zeichnung des Furniers, das aus einer Astgabel hergestellt wurde.

  Nussbaum Pyramide
           
  Riegel  

Riegelwuchs, kurzwelliger Faserverlauf, welcher der geschnittenen Fläche eine wunderbare Wellenwirkung vermittelt.

  Ahorn Riegel
           
  Sägefurnier  

Ein Blatt Sägefurnier wird mit einer Blockbandsäge vom Holzblock abgetrennt. Furniere aus Edelhölzern werden gesägt.

   
           
  Schälfurnier  

Die Furniere werden auf Rundschälmaschienen gefertigt. Dabei wird ein Holzblock zuerst gedämpft und dann wie in einer Drehbank eingespannt und gegen das Messer gedreht. Das Messer schält spiralförmig ein Furnierband ab.

   
           
  Splintholz  

Die Stämme aller Bäume enthalten Splintholz. Der Anteil ist von der Art, dem Alter und den Wachstumsbedingungen abhängig. Bei den meisten Arten ist es ein etwa 3 bis 5 cm breiter Mantel hellfarbigen Holzes, der das Kernholz einschließt. Splintholz ist empfindlich für Pilz- und Insektenbefall.

   
           
  Unterfurnier  

(auch Blindfurnier) Nach dem Furnieren nicht mehr sichtbare untere Holzfläche; zum Schutz gegen Rissbildung; wird quer oder diagonal zum Deckfurnier aufgebracht; keine hochwertigen Furniere

   
           
  Wurzelfurnier   Wurzelholz stammt vom unteren Endstück des Stammes mit einem Teil der Wurzel und zeigt ein gewellt-wolkiges Bild.    
           
      Copyright © 2004-2012 Mareike Wunsch